Mister M´s Gin: Vom Geburtstagsgeschenk zur Eigenmarke

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M ister M´s Gin und Hubertus Vallendar Quelle: Vallendar
M ister M´s Gin und Hubertus Vallendar Quelle: Vallendar

Der Mister M´s Gin wurde erst im Jahr 2019 geboren und ist frisch auf den Markt gekommen. Wir haben die Gelegenheit genutzt herauszufinden, welche Geschichte hinter dem Gin steckt. Dabei sind wir auf zwei Spirituosenexperten gestoßen, die gemeinsam etwas Neues ausprobierten.

Zwei Experten, 24 Stunden und ein neuer Gin

Hubertus Vallendar ist Edelbrenner und Markus Del Monego ein Weinexperte. Doch die beiden verbindet nicht nur eine berufliche Beziehung rund um das Thema Genuss und Spirituosen, sondern auch eine jahrelange Freundschaft. Und so kam zu einem außergewöhnlichen Geschenk, das schlussendlich in einer brandneuen Gin-Marke endete. Vallendar schenkte Del Monego zum 50. Geburtstag einen Brenntag. Eben diesen Tag in der Brennerei nutzen die beiden dann gemeinsam zur Herstellung eines Gins. „Die Überlegung von meiner Seite war einfach, was kann bei einem Brenntag Sinn machen und auf welches Getränk muss man im Anschluss nicht 10 bis 15 Jahre warten“, erklärt Del Monego, „außerdem wollte ich mehr über das Trendthema Gin erfahren, passend zu meinem Beruf war es also sozusagen auch ein Seminartag für mich.“ Vallendar erschuf gemeinsam mit Del Monego nicht nur einen neuen Gin, sondern brauchte diesem auch seine Arbeit näher. „Mit den Händen zu arbeiten, etwas zu schaffen, wo alle Sinne angeregt werden, dass macht für mich das Brennerhandwerk aus“, erzählt er leidenschaftlich. Die unterschiedlichen Aromen, der Brennvorgang und Variationsmöglichkeiten begeisterten beide gleichermaßen und so wurde der erste Mister M´s Gin 2019 destilliert.

Markus Del Monego Quelle: Jochen Tack Fotografie
Markus DelMonego Quelle: Jochen Tack Fotografie

Mister M´s Gin – Der Name stand schnell fest

Die Namensidee stammt von Hubertus Vallendar. „Ich verstehe mich als Künstler und so kam mir die kreative und spontane Idee den Gin, wegen Markus Del Monego, Mister M´s zu nennen“, erklärt Vallendar. Del Monego gefiel an dem Namen vor allem der Bezug zu England, denn schließlich ist Gin ursprünglich ein englisches Produkt. Auch in seiner Lebensgeschichte spielt England eine wichtige Rolle. „Ich habe in London gelebt und in England auch meine Prüfung zum Master of Wine abgelegt“, berichtet Del Monego. Die spontane Namensidee passte also sowohl zu den Initialen, wie auch zum Lebenslauf und dem Produkt selbst. Doch noch mehr von seiner Lebensgeschichte steckt Del Monego in seinen Gin.

Eine aromatische Weltreise im Glas

In den Kombinationsmöglichkeiten des Gins mit Botanicals sieht Del Monego eine riesen Chance, aber natürlich auch eine große Herausforderung. „Bei der Rezeptur und den Aromen haben wir lange experimentiert und ausprobiert und am Ende hatten wir das Produkt da stehen mit zehn Botanicals und das war nett. Aber nett ist nicht perfekt“, erklärt Del Monego den Weg zur finalen Rezeptur. Die verwendeten Botanicals kommen aus der ganzen Welt und die Ortschaften spiegeln sich im Lebenslauf von Del Monego wieder. Zu den Botanicals gehören japanische Kirschblüten, vietnamesischer Pfeffer, Rieslingblüten aus dem Rheingau oder Lavendel aus der Provence.

Mister M´s Gin Quelle: Mister M´s
Mister M´s Gin Quelle: Mister M´s

Hubertus Vallendar kam dann zur der Idee Meeresspargel von der Nordküste als elftes Aroma hinzuzufügen. Doch Del Monego zweifelte er: „;Meeresspargel riecht hochkonzentriert ein bisschen nach altem Fisch und verrottetem Kompost“. Doch tatsächlich konnte ein Hauch davon den Geschmack des Gins abrunden, einen Spannungsbogen aufbauen und so war die Rezeptur mit einer ganz persönlichen Handschrift gefunden. Bisher gibt es den Gin nur online und in ausgewähltem Fachhandel zu kaufen. Weitere Gin-Varianten sind erstmal nicht geplant, doch die Idee dafür sind schon in den Köpfen der beiden. Und damit Du auch viel Gin genießen kannst, kommen nun die Experten-Tipps gegen einen Kater.

Diese Tipps vermeiden den fiesen Kater bei einem zu tiefen Blick ins Gin-Glas

Die beiden Spirituosen-Experten haben ein paar Tipps für Dich, damit die nervigen Kopfschmerzen und das Unwohlsein nach einem Gin-Abend ausbleiben. „Das Wichtigste ist es, es gar nicht erst zu einem Kater kommen zu lassen“, erklärt Del Monego. „Und das kann man ganz einfach tun, in dem man erstes für gut durchlüftete Räume sorgt und zweitens bei allen Getränken zwischendurch auch auf ein Glas Wasser zurückzugreifen“. Also viel Sauerstoff und ein Gläschen Wasser zwischendurch dienen als Prävention und verhindern das üble Erwachen am nächsten Tag. Außerdem raten die beiden dazu vor dem Schlafengehen noch Magnesium mit Wasser zu sich zu nehmen. Jetzt wo Du weißt, wie Du einen Kater verhindern kannst, erklären wir Dir, warum Du den Mister M´s Gin unbedingt probieren solltest.

Brennerei von Hubertus Fallender Quelle: Vallendar
Brennerei von Hubertus Fallender Quelle: Vallendar

Darum solltest Du den Mister M´s Gin unbedingt probieren

Wir stellen gerne neue Gin-Sorten vor und erzählen Dir die Geschichten hinter dem Gin. Hubertus Vallendar erklärt, warum Du den Mister M´s probieren solltest. „Wer ein Produkt haben möchte, was vorne eine würzige Nase hat, aber dann hinten den AHA-Effekt besitzt, mit einer Länge die gar nicht mehr aufhört, das muss man einfach mal erlebt haben.“ Beide sind sich einig, dass man mit dem Gin viel und lange Spaß hat ohne auf große Mengen setzen zu müssen. Und natürlich geht es auch hier um die persönliche Note. „Gin ist eine wunderbare Möglichkeit Duft- und Geschmackserinnerungen zu konservieren“, schwärmt Del Monego und möchte Dich gerne mit auf seine Aromenreise durch die Welt nehmen. Du kannst den Gin zum Beispiel auf vallendar.de bestellen.

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